Altersdiversität in Arbeitsteams

Sowohl damals in der Schule als auch in der Universität bis hin zum Arbeitsplatz – überall arbeiten wir mit anderen Menschen zusammen. Wir bilden gemeinsam mit ihnen ein Team, ein sogenanntes Arbeitsteam. Dieser Zusammenschluss von mehreren Personen ist ein wichtiger Punkt für die Gruppenergebnisse sowie für den Gruppenerfolg.
 

Doch nicht nur charakterliche Eigenschaften, wie die Interessen, Vorlieben, Verhalten, sind in einem Team unterschiedlich, sondern auch das Geschlecht, die ethnische und kulturelle Herkunft, die sexuelle Orientierung und das Alter. Diese Unterschiede werden als Diversität bezeichnet.
 

Aufgrund des demografischen Wandels, des früheren Eintritts ins Berufslebens sowie einer späteren Rente kommt es zu einer vermehrten Altersdiversität. Das bedeutet, dass viel mehr Menschen des verschiedenen Alters zusammenarbeiten, welches immer mehr zunehmen wird.*
 

Das hat die Folge, dass Unternehmen, die einst altershomogen waren und vermehrt junge Arbeitskräfte beschäftigt haben, nun eine Vielzahl von älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern integrieren müssen.*

Was unterscheidet „junge“ Mitarbeiter*innen von „alten“?
In der Literatur werden Arbeitnehmer*innen als „jung“ bezeichnet, die im Alter zwischen 20 und 40 Jahren sind und in der ersten Hälfte ihres Berufslebens sind.
Demnach sind „alte“ Arbeitnehmer*innen in der zweiten Hälfte ihres Berufslebens und sind im Alter zwischen 40 und 55 Jahren.*

Die Frage, die oftmals gestellt wird, ist: Welche Auswirkungen gibt es bezüglich der Zusammenarbeit von altersheterogenen Arbeitnehmer*innen?
 

Bleiben Sie gespannt – in dem nächsten Artikel werden wir diese Frage beantworten.

*Quelle: Nguyen, A. (2017). Altersdiversität in Arbeitsteams – Inwieweit wirkt sich die Zusammenarbeit von Jung und Alt auf die Arbeitszufriedenheit aus? Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

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